Fechten

„Fechten ist wie Boxen auf dem Schachbrett“, so hat einmal eine Deutsche Spitzenfechterin die Sportart umschrieben, die derzeit rund 30.000 Menschen in Deutschland und rund eine Million Menschen weltweit betreiben.

Es ist nie zu spät, mit dem Fechtsport zu beginnen. Wer davon träumt, einmal bei Olympischen Spielen dabei sein zu dürfen, sollte möglichst in jüngerem Alter zu Florett, Degen oder Säbel greifen. Wem es genügt, sich einfach mal hobbytechnisch zu duellieren, der kann auch noch viel später „dazu-stoßen“.

Kids von heute können fechten voll cool finden. Jede und jeder nimmt schließlich mal einen Holzstock vom Waldboden (oder den Strohalm vom Saftglas) und fängt an sich zu schlagen – pardon zu fechten.

Der Fechtsport von heute hat nichts mehr mit dem Fechten in der Antike zu tun. Schon damals wurde diese, eine der ältesten Zweikampfsportarten betrieben. 1570 wurden die noch bis heute gültigen Fachbegriffe von dem Franzosen Henri Saint Didier erfunden. Im 17. Jahrhundert wurde von Wilhelm Kreußler der Grundstock der deutschen Fechtschule gelegt.

Fechten Seit 1896 ist Fechten olympisch.

In Deutschland wurde es vor allem an den Universitäten betrieben. Eine Förderung erfuhr das Fechten erst wieder durch die Turnerbewegung im 19. Jahrhundert. 1862 entstand der erste Fechtklub in Hannover, 1896 fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.

Die im Wettkampf zum Einsatz kommenden Waffen sind Florett, Degen und Säbel. Florett und Degen sind reine Stoßwaffen, der Säbel ist eine Hieb- und Stichwaffe.

Gefochten wird auf der Fechtbahn, einem speziellen Boden (ca. 14 m lang und 1,50 – 2 m breit).

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